Top Mobile Internet Trends

Googles Stefan Keuchel aka @frischkopp wies gerade auf eine Präsentation von Matt Murphy und Mary Meeker der kalifornischen VC-Firma Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB, http://www.kpcb.com/) hin. Die beiden Autoren stellen die Top 10 Trends des mobilen Internets vor und belegen die beeindruckenden Wachstumsszenarien mit realen Zahlen. 

Viel deutlicher kann man den aktuellen Mega-Trend nicht aufzeigen. Dem Schlusswort von John Doerr, Partner bei KPCB, kann ich mich nur anschließen und ich freue mich auf die Auswirkungen:

"We’re at the beginning of a new era for social Internet innovators who are re-imagining and re-inventing a Web of people and places, looking beyond documents and websites."

Hier die Präsentation bei SlideShare. Viel Spaß bei der Lektüre.

Ein Kettenbrief für Kettenbriefverschicker

Gerade kam über @yuccatree und @fischblog der Link auf diese sehr wahre Statistik zu Kettenbriefen an: http://www.graphitti-blog.de/2011/01/16/was-passiert-wenn-man-kettenbriefe-weiterschickt/.


Auch wenn die Kettenbriefe gefühlt deutlich abgenommen haben, erinnerte ich mich daran, dass bei mir auf der Platte noch die ultimative Antwort auf alle Kettenbriefverschicker lagert. Der Autor ist mir leider nicht bekannt, er spricht mir aber aus der Seele:  ;-)


Hallo, dies ist ein neuartiger Kettenbrief!

Ich leide unter einigen sehr seltenen, sehr tödlichen und keinesfalls sehr psychischen Krankheiten: Vollmond- und Zahnpastaausschlag, extreme Coolheit und schweißtreibender Angst davor, entführt und durch einen rektalen Starkstromschlag exekutiert zu werden, weil ich circa 50 Milliarden BESCHISSENE Kettenbrief-Mails nicht weitergeleitet habe. Kettenbriefe von lieben Menschen, die tatsächlich daran glauben, dass, wenn man diese Briefe weiterleitet, dieses arme kleine Mädchen in Arkansas, das mit einer Brust auf der Stirn und einem Arsch im Gesicht geboren wurde, genug Geld für die rettende OP zusammenbekommt, gerade noch rechtzeitig, bevor die Eltern es an die "Freak Show" verkaufen oder zu Hause eine Geisterbahn eröffnen.

Glaubst Du wirklich, dass Bill Gates Dir und jedem, der "seine" Mail weiterleitet, 100 Dollar geben wird? Recht hast Du, das glaube ich nämlich auch... Gib nicht auf, morgen wird's soweit sein...  Um es auf den Punkt zu bringen. Dieses Mail ist ein großes, fettes FUCK YOU an all die Leute da draußen, die nichts besseres zu tun haben. Vielleicht wird sich der böse Kettenbriefkobold in mein Zimmer schleichen und mich sodomieren während ich schlafe. Sodomieren, weil ich diese Kette unterbrochen habe, die im Jahre fünf vor Christus begonnen hat, von irgendeinem dem Kerker entronnenen, perversen Kreuzritter nach Europa gebracht wurde, und die, wenn sie es ins Jahr 2835 schafft, einen Guinness-Buch Eintrag erhält.

Und hier die drei beliebtesten Typen:

KETTENBRIEF TYP 1: Ersteinmal, wenn Du diesen Brief nicht in den nächsten 5 Sekunden an 5096 Leute schickst, wirst Du von einer einbeinigen, lesbischen Leichtmatrosin mit Brustwarzenpilz vergewaltigt und von einem Hochhaus in ein 1 m breites Güllefass gestoßen, in dem Du die Kenntnisse Deines Klotieftaucherkurses endlich anwenden kannst. Und das ist echt beschissen, denn es ist wahr! Weil, DIESER Brief hier ist nicht wie ALL DIE ANDEREN. DIESER hier ist WAHR!!! 

KETTENBRIEF TYP 2: Hallo und danke, dass Du Dir die Zeit nimmst, diesen Kettenbrief zu lesen. Es gibt da einen kleinen Jungen in Baklaliviatatlaglooshen, der keine Arme, keine Eltern, keine Eingeweide und kein Handy hat! Das Leben dieses armen Kindes könnte gerettet werden, weil jedes Mal, wenn dieses Mail hier weitergeleitet wird, von AOL ein Schweizer Franken auf das "Kleine-hungernde-arm-bein-eingeweide-eltern-und-handylose-Jun gen-aus-Baklaliviatatlaglooshen-Spendenkonto"  überwiesen wird. Automatisch! Uneigennützig! Spesenfrei! Ach ja, und vergiss nicht, wir haben absolut keine Mittel und Wege die versandten eMails zu zählen, selbst mit CIA, Agent Scully und SBB Unterstützung, und das hier alles ist ein großer Hirnfick. Also, mach weiter! Sende diese Mail zu 5 Personen innerhalb der nächsten 47 Sekunden sonst stirbt der kleine Peter noch heute und nur DU bist daran schuld! 

KETTENBRIEF TYP 3: Hallöchen da draußen! Dieser Kettenbrief existiert seit 1897. Das ist absolut unglaublich, weil es damals noch gar keine eMail gab. Und so funktioniert es: Schicke ihn innerhalb der nächsten 7 Minuten an 50 Leute weiter, von denen Du denkst sie könnten ihn gebrauchen, sonst: 

-          Bizarres Horror-Szenario Nr. 1

-          Erbaz bizarreres Horror-Szenario Nr. 2

-          Horror Szenario Nr. 30.000 feat. Supergau 

War das verständlich? Wenn Du Kettenbriefe bekommst, die Dir androhen, ungepoppt, hässlich und dein Leben lang glücklos und depressiv zu bleiben, lösche sie. Wenn sie wenigstens lustig sind, schick sie weiter, an Leute von denen Du denkst, sie teilen Deinen Humor. Fick nicht anderen Leuten virtuell ins Knie, indem Du ihnen ein schlechtes Gewissen wegen eines Leprakranken in Botswana machst, der noch dazu keine Zähne hat und seit 27 Jahren auf dem Rücken eines toten Elefanten festgebunden ist und dessen einzige Chance es ist, durch jede weitergeleitete eMail gerettet zu werden. 

Ich hoffe, ich habe Euch ein klein wenig angeregt, diese Kettenbriefe nicht einfach gedankenlos weiterzuschicken. Ihr seid ja wohl alle intelligent genug, um zu wissen, was da dahinter steckt... Macht was viel besseres damit: VERARSCHT SIE! Verändert sie und schickt sie euren Freunden, Kollegen, Geschwistern und Großeltern weiter und lacht darüber! Der kleine, arme Junge mit einer Eiterblase in seinem Penistumor, der nicht mehr Pissen kann, wird's Euch danken (und ich übrigens auch). Also Leute, leitet auch diesen Shit weiter, denn ich weiß, ihr könnt nicht anders.

Wohl.

Social Media Marketing at it's best

Gerade habe ich dem "Guckbefehl" von @pr_ip Folge geleistet und mir eine der Keynotes vom Deutschen Multimedia Kongress 2010 angesehen. Ich muss sagen, es hat sich jede Minute gelohnt und ich möchte daher hier auch noch einmal auf den Vortrag hinweisen. Er stammt von Jessica Greenwood (@JessGreenwood), Deputy Editor des Contagious Magazine (http://www.contagiousmagazine.com/) aus London. Die Magazinmacher verstehen sich als "Frühwarnsystem" für die Entwicklungen im Marketing, und konsequenterweise heißt der Vortrag auch "A Crash Course in Contemporary Marketing".

Neben griffigen Hinweisen, was Marketing ausmachen sollte, liefert Jessica Greenwood begeisternde Beispiele von Social Media Kampagnen aus allen Teilen der Welt - spannend, inspirierend und sehr motivierend. Unbedingt angucken!


http://de.sevenload.com/sendungen/Deutscher-Multimedia-Kongress-DMMK/folgen/1...

Link: DMMK 2010/Create10: Keynote Jessica Greenwood

Social Media Einsatz in B2B am effektivsten fürs Marken-Marketing

Socialmedia_effectiveness_b2b-

Die Spezialisten von Marketing Sherpa (http://www.marketingsherpa.com) haben die Ergebnisse eine ihrer Umfragen in ein "Chart of the Week" gepackt. Diesmal geht es um die Wirksamkeit von Social Media Maßnahmen in B2B Umfeldern. Das ist deshalb interessant, da sich sonst die meisten Beispiele auf B2C beziehen.

Das Ergebnis der Umfrage (die bereits Ende 2008 durchgeführt wurde) zeigt, dass Social Media sich am meisten auf die Marke auswirkt, weniger auf konkrete Produktverkäufe. Daraus ergibt sich die Empfehlung, bei der Bewertung des Social Media Einsatzes die qualitativen Aspekte ausreichend zu beachten. Diese werden ja - vielleicht weil sie sich deutlich schlechter messen lassen - gerne ausgeblendet. So kann es kommen, dass Social Media Maßnahmen schlechter bewertet werden, als sie eigentlich für das Unternehmen sind - also aufpassen!

Der ganze Artikel findet sich unter http://www.marketingsherpa.com/article.php?ident=31719#.

Nachmittags gibt's die meisten ReTweets

Retweettimes

Dan Zarella hat in einem Report (http://danzarrella.com/the-science-of-retweets-report.html#) die ReTweets auf Twitter untersucht und dabei - neben einigen anderen semantischen Analysen - festgestellt, dass die beste Zeit, um ReTweets zu erhalten, nachmittags und abends ist.

Dans Report wurde von Brian Solis unter http://www.briansolis.com/2009/10/the-science-of-retweets-on-twitter/ kommentiert und die wichtigsten Aussagen wurden herausgegriffen. Ein wenig hilft das dabei, die manchmal irrationale Verbreitung von Themen auf Twitter nachzuvollziehen. Manche Phänomene wie den #Blumenkübel-Hype werden sich aber wohl nie voraussehen lassen. Zum Glück.

Der Vormittag eines Social Media Beraters

Wenn man sich im Bereich Social Media bewegt und u.a. auch Kunden dazu berät, achtet man natürlich etwas mehr darauf, was die lieben Kollegen denn so veröffentlichen. Aus einer rein subjektiven, naturgemäß nur stichprobenartigen Beobachtungsreihe ohne Anspruch auf Repräsentativität schloss ich, dass der Vormittag mancher Social Media Beraters in etwa so aussehen muss:

 

1.       Ins Büro kommen.

2.       Punkt 1 per Foursquare allen Followern mitteilen.

3.       Die Nachrichtenlage zu Social Media im Web checken.

4.       Vermeintlich interessante Artikel sofort twittern, bevor es andere tun.

5.       Danach die Überschriften der englischsprachigen Seiten wie TechCrunch oder Mashable übersetzen und ebenfalls twittern.

6.       Punkte 4 und 5 mit Facebook wiederholen.

7.       Jetzt die menschliche Seite zeigen: Tweet wie „Brauche einen Kaffee“ o.ä. verschicken.

8.       Überlegen, welcher Artikel aus 3 sich zum Bloggen lohnt.

9.       Artikelinhalt umformulieren, Fotos/Grafiken übernehmen, ins eigene Blog stellen.

10.   Blogpost per Twitter und Facebook verbreiten.

11.   Prüfen, ob die Social Media Beraterfreunde den Link wie üblich retweeten.

12.   Selbst die Artikel der Beraterfreunde empfehlen.

13.   Überlegen, ob Inhalte aus Punkt 3 sich für eine Top 10-Liste eignen.

14.   Eigene Top 10-Datenbank befragen, ob gefundenes Top 10 Thema nicht schon einmal verwurstet wurde.

15.   Top 10 Liste schreiben.

16.   Die Top 10 Liste… siehe Punkte 10 bis 12.

 

Puh, ganz schön anstrengend. Nun ist es auch schon gleich Mittag.

 

17.   Jetzt Namedropping nicht vergessen: Tweet mit „Treffe mich gleich mit @Kumpel und @AlterKollege zum Twittagessen“

18.   Am Szenetreffpunkt ankommen.

19.   Dies per Foursquare allen mitteilen.

20.   Über die neuesten Nachrichten im Social Web reden.

21.